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Schwarmverhalten

Seit Jahren beschäftigen sich Forscher mit diesem faszinierenden Thema und versuchen das Verhalten von Tieren in Gruppenverbänden zu erkunden, seien es Fische, Insekten oder Vögel.

Interessant ist vor allem, dass diese Tiere es schaffen die komplexesten Aufgaben allein durch ihre Interaktion miteinander und mit ihrer Umwelt zu bewältigen. Die Spezialisierung jedes einzelnen Individuums führt zu einem schwer zu fassenden, aber dennoch einheitlichen Verhalten und kann mit folgendem Satz beschrieben werden: “Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.”

Es hilft den Tieren zu überleben, da durch die Gruppendynamik die Nahrungssuche vereinfacht und gleichzeitig ein gewisser Schutz vor Fressfeinden geboten wird.

Dieses Phänomen der Verhaltensmerkmale der Schwärme inspiriert die Entwickler von künstlichen Systemen in der Robotik, Informatik und auch der Optimierung von Prozessabläufen. Hierbei wird die Verhaltensweise synthetisiert, um ihre Vorteile zu übertragen. In der Robotik werden die Individuen des Schwarms durch “Agenten” (kleine Roboter) dargestellt. Auf Grund ihrer programmierten Interaktion untereinander und mit ihrer Umgebung entsteht das gewünschte kollektive Verhalten. Hierbei bedarf es jedoch keiner zentralen Steuerung von Außen für die Bewältigung der einzelnen Aufgaben, da die Roboter auf die Veränderungen der Umwelt von selbst reagieren.

Ziel unseres Projekts war es genau solch ein Verhalten für die Lösung eines bestimmten Problems zu nutzen.

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